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Freitag, 21. Mai 2010

Taquile

Nach dem Frühstück brachten uns unsere Herbergsmutter noch runter zum Hafen und wir verließen die Insel Amantani und fuhren weiter zur Nachbarinsel Taquile.

Abschied auf Amantani
Verabschiedung am Hafen (ich war bei Vilma untergebracht, die Frau mit dem Kind auf dem Rücken)

Die Insel Taquile erklommen wir wandernd auf einem leicht ansteigenden Weg. Es ging zunächst hinauf zur Plaza des Dorfes, wo wir dann in einem der kommunal verwalteten Restaurants Mittag hatten. Es gab natürlich Forelle. Danach ging es auf der anderen Seite der Insel den Treppenpfad hinab zum anderen Hafen.

Strickender Mann auf Taquile
Die Insel Taquile ist bekannt für die strickenden Männer

Nach der wieder dreistündigen Rückfahrt nach Puno zog sich der Himmel etwas zu und es begann zu regnen und wurde auch gleich recht kühl, bei ansonsten sonnigen 22°C. Ich hatte dann noch zum Abend eine Pizza in einem der vielen Pizzerias im Zentrum. Das Markante ist hier, dass der Holzofen mitten im Restaurant steht. Hat ein gewisses Flair - ist dann aber auch ein wenig verqualmt.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Schwimmende Inseln und Amantani

Mit dem Motorboot ging es heute früh mit 20 anderen Touristen zunächst zu den schwimmenden Inseln der Uro-Nachfahren. Es wurde uns der Bau der Inseln und etwas über das einfache Leben der Bewohner erzählt. Man kann aber auch einige Sonnenkollektoren sehen. So wie das Ganze aber organisiert ist, die Bewohner ihre Inseln mit Aussichtstürmen ausgestattet haben und Katamarane für eine Rundfahrt gebaut haben, ist das Leben voll auf den Tourismus ausgerichtet.

Schwimmende Inseln der Uro-Nachfahren
Die schwimmenden Inseln der Uro-Nachfahren

Danach ging die die dreistündige Fahrt zur Insel Amantani. Die Touristen wurden in Gruppen einzelnen Familien zugeteilt. Wir bezogen das Gästehaus und bekamen von der Hausherrin noch ein Mittagessen. Um 4:00 Uhr sammelten wir uns auf der Plaza und unserer Guide führte uns auf einen der beiden Gipfel der Insel. Es war aber nicht mehr viel zu sehen, da sich die Wolken über den See zusammenzogen. Im Dunkeln erreichten wir wieder das Dorf und bekamen ein Abendessen.

Gipfel Pachatata auf Amantani
Der Weg rauf zum Gipfel Pachamama mit Blick zum Gipfel Pachatata

Danach wurden wir in die traditionelle Tracht der Inselbewohner gesteckt: die Frauen mit Bluse, Rock, Gürtel und Schal, die Männer bekamen einfach eine Mütze und einen Poncho übergestülpt. So ging es dann zum Folkloreabend ins Gemeindehaus. Es spielte eine 5-Mann-Band traditionelle Musik und es wurde den Touristen die Tänze beigebracht.