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Montag, 31. Mai 2010

Cusco - Puerto Maldonando

Am Vormittag ging der 40-minütige Flug auf die andere Seite der Anden nach Puerto Maldonado. Am Flughafen wurden alle Neuankömmlinge von Ihren Guides in Empfang genommen. Mit dem Bus ging es zunächst in das naheliegende Hauptquartier. Nachdem das Gepäck verstaut und jeder mit einem kleinen Imbiss versorgt worden war, ging die 45-minütige Busfahrt zum Hafen. Mit dem Langboot ging es dann weiter auf dem Rio Tambopata zur Posada Amazonas. Unterwegs wurde noch das Mittag verteilt: ein in einem Blatt verpackten Reisgericht. Die Verpackung konnte dann ganz ökologisch im Fluss entsorgt werden, die Plastikgabeln wurden wieder eingesammelt.

Zimmer mit Ausblick in der Posada Amazonas
Zimmer mit Ausblick in der Posada Amazonas

Nachdem die Chefin eine kleine Einweisung gegeben hatte und jeder sein Zimmer bezogen hatte, ging es zu einer ersten kleinen Wanderung durch den Dschungel zum naheliegenden Aussichtsturm. Auf einer Höhe von 37m hatte man einen guten Ausblick in den weiten grünen Teppich des umgebenen Dschungels.

Dschungel vom Aussichtsturm
Die Weite des Dschungels

Mittwoch, 26. Mai 2010

Moray, Maras

Für den heutigen Tag hatte ich einen Ausflug in die nähere Umgebung gebucht. Zunächst ging es mit dem Bus auf Feldwegen zu einer landwirtschaftlichen Versuchsanstalt der Inkas. In einem Becken wurden kreisförmige Terrassen angelegt.

Moray
Terrassen von Moray

Weiter ging es zu den Salineras. An einem terrassierten Berghang sind über 3000 Becken angelegt, in denen seit Jahrhunderten Salz gewonnen wird. Gespeist werden die Becken von einer kleinen salzhaltigen Quelle.

Salinas de Maras
Salineras de Maras

Am Abend war ich in Cusco noch beim Frisör - nur für den Fall, dass es die nächsten Tage noch etwas wärmer wird.

Dienstag, 25. Mai 2010

Cusco Umgebung

Heute habe ich mir die vier im Norden von Cusco liegenden Inka-Ruinen angeschaut. Bis zur Kultstätte Qenqo bin ich die 150m noch raufgelaufen. Von hier aus bis zum Wasserheiligtum Tambomachay habe ich ein Colectivo genommen. Zur Mittagszeit war aber nicht viel los, denn ich war der einzige Fahrgast.

Tambomachay
Tambomachay

Zurück in die Stadt bin ich dann wieder zu Fuß gegangen. Gegenüber lag noch der Stützpunkt Pukapukara und kurz vor der Stadt dann noch die Felsenfestung Saqsaywamán. Ich bin zwar archäologisch und historisch blank, aber mein Fazit lautet: die Inkas waren fleißige Mauerbauer - ob mit kleinen oder riesigen Steinen bzw. runden oder passgenau behauenen Steinen.

Montag, 24. Mai 2010

Cusco Stadtrundgang

Auch für Cusco sind wieder 10 Kirchen und 12 Museen unter den Sehenswürdigkeiten verzeichnet. Begonnen habe ich in der La Compaña de Jesús. Aus der zweiten Etage der Glockentürme hat man einen schönen Blick auf die Plaza de Armas. Weiter ging es zum Inka-Museum, untergebracht in einem Kolonialhaus Casa del Almirante. Für die Bedeutung der Inka-Kultur ist die Ausstellung fast ein bisschen kärglich. Interessant fand ich dagegen eine kleine Vorführung der verschiedenen Blasinstrumente aus Keramik: Pfeifen, Flöten und Trompeten sowie Flöten aus Kondorknochen.

Cusco - Eine typische Gasse mit einer Inka-Mauer
Gasse in Cusco mit einer Grundmauer aus der Inka-Zeit und einem neuen Gebäude darauf

Ständig führt der Weg entlang historischer Grundmauern aus der Inka-Zeit, auf denen die neuen Gebäude der spanischen Eroberer erbaut worden sind. Eines ist der Konvent Santa Catalina, der auf den Mauern eines Inkatempels errichtet worden ist. Auf der einen Seite sind viele historische Bauten vernichtet worden und dienten als Steinbruch, auf der anderen Seite haben die Spanier mit ihren Kirchen auch wieder imposante Bauten hinterlassen.

Wenn man mal richtig Hunger hat, dann geht man in Peru am besten in eine Polleria: da kommen nicht Hähnchen, sondern richtige ausgewachsene Hühner auf den Teller.

Sonntag, 23. Mai 2010

Puno-Cusco

Von Puno ging es heute wieder in 6 Stunden mit dem Bus ins 400km entfernte Cusco. Ein großer Kontrast zwischen den beiden Städten: auf der einen Seite die enge, graue Stadt Puno, auf der anderen Seite die farbenfrohe Stadt Cusco. Die Gassen sind hier im Viertel San Blas auch nur eine Fahrzeugbreite eng, aber doch attraktiver. Zum anderen ist Cusco touristisch voll erschlossen: es werden einem ständig Souvenirs, Restaurants und Massagen offeriert.

Cusco - Plaza de Armas
La Compaña de Jesús an der Plaza de Armas in Cusco - am Sonntag geschmückt mit den Flaggen Perus und der Provinz Cuscos

Nach einem kleine Rundgang zur Orientierung habe ich mir am Abend ein Restaurant gesucht, in dem die peruanische Spezialität serviert wird. Der Anblick war nicht so schrecklich, da mir das Meerschwein nur zu vier fünfteln ohne Kopf serviert wurde. Geschmacklich würde ich es zwischen Hase und Kaninchen einordnen.